Freitag, 25. Januar 2019

Offene NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf (12.01.2019)

Nach seinem Sieg über 200 m in 26,19 s (M 35) und Platz 4 über 400 m in 55,57 s (Hauptklasse) bei den Hallenmeisterschaften der Region Mitte eine Woche zuvor gewann Benjamin Lehmbach (LG Wuppertal) am vergangenen Wochenende bei den Offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf in der Altersklasse M 35 über 800 m die Silbermedaille  in 2:08,30 Min. Im vergangenen Jahr belegte er bei der gleichen Veranstaltung Platz 3 in 2:10,14 Min. Wir werden also auch in der kommenden Freiluftsaison einiges vom ihm erwarten können.

Seine Vereinskameradin Corinna Mertens gewann über 3.000 m sogar den Titel in der W 45 in 11:49,28 Min. Andreas Joswig (ebenfalls LG Wuppertal) hatte es dagegen über 3.000 m erheblich schwerer. Trotz der ansprechenden Zeit von 10:21,67 Min. kam er in der M 50 über Platz 5 nicht hinaus.

Nach einem ruhigeren Jahr ohne größere Wettkämpfe griff Veronika Scharbatke (LC Wuppertal) wieder ins Wettkampfgeschehen auf der Rundbahn ein. Sie holte sich in der AK W 65 über 800 m den Titel in 3:14,48 Min. und belegte über 200 m Platz 2 in 37,95 s. Sie wird es aber auch in diesem Jahr noch ruhig angehen lassen. Die Teilnahme an Deutschen Seniorenmeisterschaften ist nicht geplant. Erst 2020, wenn sie in der W 70 startberechtigt ist, will sie wieder angreifen. Jetzt gilt es zuerst einmal, die Meisterschaftsnormen zu erfüllen.

(Bericht von Norbert Korte)

Ergebnisse der Senioren-Hallenmeisterschaften LVN Region Mitte
Ergebnisse der Offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren
Bericht der LG Wuppertal (Benjamin Lehmbach)

Ergänzender Text von Veronika Scharbatke:

Naja, nach der sehr intensiven Vorbereitung auf dann schließlich erfolgreiche DM und EM im ersten Halbjahr 2017 hatte ich beschlossen, mich etwas zu "entspannen". Daraus wurden 1,5 Jahre - endlich eine Zeit ohne Berücksichtigung von Meisterschaftsterminen und dazugehörigen Vorbereitungen.

Bestens relaxed, aber aufgeregt und angespannt wie früher, das hat sich nicht gelegt, ging es zu den NRW-Meisterschaften. Nach drei kurzen Trainingseinheiten in der Halle startete ich mit den Erwartungen, die Qualizeiten für weitere Meisterschaften zu schaffen. Schön, und sogar emotional war es, von den "alten" Mitstreiterinnen und sonstigen Bekannten freundlichst begrüßt zu werden. Sogar Anfeuerungen während der beiden Läufe blieben nicht aus.

Happy, superst zufrieden und kaputt verließ ich die Düsseldorfer Halle.

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