Dienstag, 6. September 2016

Stipendium für junges Engagement im Sport 2017

Mit dem angefügten Anschreiben und der Ausschreibung informiert Christopher Wentzek von der Sportjugend NRW über das Stipendium für junges Engagement im Sport 2017. Die online-Bewerbung ist ab sofort freigeschaltet.

„Wir fördern dein Potential im Ehrenamt“
Stipendium für junges Engagement im Sport 2017

Das Stipendium für junges Engagement im Sport richtet sich an junge Menschen, die sich ehrenamtlich im Sport engagieren und Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband möchte die Sportjugend NRW in die Zukunft von jungen Ehrenamtlichen investieren. Dabei stehen junge Engagierte im Vordergrund, die sich nachhaltig und wirkungsvoll in ihren jeweiligen Strukturen engagieren. Durch das Stipendium wollen wir sie unterstützen, ihr Talent im Sport und Ehrenamt voll zu entfalten.

Wir sind davon überzeugt, dass ehrenamtliches Engagement und Sport die Persönlichkeit prägen sowie Werte und umfangreiche Kompetenzen vermitteln, von denen junge Menschen in allen Lebensbereichen profitieren. Die Stipendiat/-innen sollen darin bestärkt werden, ihr Potential und ihre Perspektiven im Ehrenamt optimal zu nutzen, damit sie für zukünftige Aufgaben gut vorbereitet sind.

Wir glauben, dass es leichter ist, neue Herausforderungen im Ehrenamt anzunehmen, wenn man finanzielle Unterstützung in der Ausbildungszeit erfährt. Daher geht ein Teil der Stipendien 2017 wieder an junge Menschen, die sich trotz schwieriger Bildungsvoraussetzungen und Lebenssituationen in ihrem Verein, Bund oder Verband ehrenamtlich engagieren. 

Zusätzlich zur finanziellen Förderung erwarten die Stipendiat/-innen viele neue Erfahrungen, ein wertvolles Netzwerk, individuelle und passgenaue Qualifizierungsangebote sowie persönliches Coaching.

Die Online-Bewerbung ist ab sofort freigeschaltet.
Die Ausschreibung mit allen wichtigen Informationen haben wir im Anhang beigefügt.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Christopher Wentzek, Tel. 0203 7381-840, E-Mail: Christopher.Wentzek@lsb-nrw.de


Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Christopher Wentzek
Referent
Sportjugend NRW 

Kinder -und Jugendpolitik
Tel. 0203 7381-840
Fax 0203 7381-3840
E-Mail Christopher.Wentzek@lsb-nrw.de

Mittwoch, 31. August 2016

Deutsche Meisterschaften Mehrkampf Jugend U 18 und U 16

Unter schlechten Voraussetzungen reisten die qualifizierten Leichtathleten des WSV  zu den Deutschen U 16 Mehrkampfmeisterschaften nach Heidenheim. Tom Ediger, der sich in richtig guter Form befand und blendend durch die Saison gekommen ist, hatte einen fibrigen Infekt, der ihn zu einer Woche Bettruhe zwang, noch nicht ganz überwunden, war aber soweit aufgepäppelt, dass er an den Start gehen konnte. Laurin Theisen verletzte sich knapp zwei Wochen vor der Meisterschaft beim Stabhochsprung, als er absprang, obwohl er den Stab stark unterlaufen hatte. So fehlten die letzten, formausprägenden Wurf-  und Stabhocheinheiten.

Die Konkurrenz war komplett und vollständig am Start. Insgesamt 38 Starter aus dem Bundesgebiet in der Klasse M15 hatten sich qualifiziert, auch diese gigantische Teilnehmerzahl untermauerte die enorme Leistungsstärke der 2001er. So wurden die Athleten in zwei Riegen aufgeteilt. Insgesamt kamen acht Mannschaften (dazu gehören je drei Athleten desselben Vereins ) zustande. Neben dem WSV waren Mannschaften vom USC Mainz, der LG Stauffen, dem ASC Düsseldorf, der LG Filstal, dem Wiesbadener LV, Bayer 04 Leverkusen und dem Polizei SV Eutin am Start.

Die erste Disziplin, der 100 m Sprint, war durchwachsen. Erwartungsgemäß brach Ediger nach 60 m ein wenig ein, Kraft und Luft fehlten. Ein überragendes Diskuswurf Ergebnis -Ediger 49,46 m, Kraft 40,00 m, Theisen 37,05 m- brachte der Mannschaft die Führung nach der zweiten Disziplin. Ein Einbruch im Stabhochsprung, Ediger blieb 80 cm unter Besthöhe, sowie ein insgesamt solider Speerwurf, bei dem Theisen limitiert 6 m fehlten, brachten die Mannschaft auf Rang vier nach dem ersten Tag, der mit Warm up und Cool down knappe 10 Stunden dauerten.

Der nächste Tag begann morgens  mit dem 80 m Hürdensprint.  Ediger erzielte  gute 11,84 sec., Kraft der schnellste des Trios mit 11,75 sec., Theisen mit 12,68 sec. im Bereich seiner Bestzeit.
Im Weitsprung gab es zwar gute und weite, aber leider ungültige Versuche. Kraft erzielte für ihn ordentliche 5,43 m, Ediger trat nach seinem ersten Sicherheitssprung von 5,39 m zweimal über. Theisen trat zunächst zweimal über und sprang im dritten Versuch 5,68 m. Nervenflattern pur.
Trotzdem hatte sich die Mannschaft auf Rang drei vorgearbeitet, wusste aber, dass die Eutiner zwei richtig gute Kugelstoßer haben (u.a. den Deutschen Schülermeister, der schon knappe 17 m erzielt hatte). Theisen (die Schulter) mit 10,74 m und Kraft mit 12,95 m blieben jeweils 1 m unter Normalweite. Ediger erzielte mit 13,35 m ein gutes Resultat.

So war es wieder Rang 4 mit 83 Punkten Rückstand auf Eutin. Die ersten beiden Plätze waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Reichweite, die Düsseldorfer als Fünfter lagen schon deutlich zurück. Im Hochsprung wurden den Eutinern insgesamt 13 cm abgenommen. Ediger sprang mit 1,75 m die deutlich beste Höhe in diesem packenden Zweikampf, hatte aber keine Kraft mehr für weitere Sprünge über 1,78 m.

So gingen die Eutiner mit 24 Punkten Vorsprung in den abschließenden 1000 m Lauf, was bedeutete, dass die Wuppertaler über 1000 m insgesamt 5 sec schneller sein mussten. Leichter Optimismus war vorhanden, dass die wurfgewaltigen Norddeutschen gute Läufer sind, war unwahrscheinlich. Die unbekannte Komponente war natürlich, ob Ediger den Lauf stehen kann. So lag es am Physiotherapeuten Dominik Völker, vom Therapiezentrum Sonnborn, die drei aufzupäppeln. Theisen musste im ersten Lauf ran und konnte den besten Eutiner Läufer mit seinen 3:11,34 min. knapp bezwingen, aber nur 5/10 sec. abnehmen. Kraft erzielte im zweiten Lauf Bestzeit mit 3:07,28 min., Ediger mobilisierte alle Kräfte und kam auf 3:12,67 min. Dem konnten  die beiden Jungs von der Ostsee nichts entgegensetzen und letztlich wurde die Bronzemedaille mit  102 Punkten Vorsprung gewonnen.

Ein Husarenritt,  unter diesen Voraussetzungen als drittbeste Mannschaft Deutschlands aus dem direkten Vergleich zu gehen. Auch befriedigend wieder die stärkste NRW und Westdeutsche Mannschaft ( Bayer Leverkusen wurde 7.) gewesen zu sein. So waren die drei schon stolz, was sie als Team geschafft haben, richtige Freude kam aber nicht auf, weil man genau wusste, was möglich gewesen wäre. Ein sportliches Luxusproblem. 

Der Zweite, die LG Stauffen lag lediglich 147, der Deutsche Meister, der USC Mainz  330 Punkte vor den Wuppertalern.

Eigentlich war nun regenerieren angesagt. Tom Ediger (nominiert im Diskuswurf) und Oliver Kraft (nominiert im Stabhochsprung ) bekamen aber eine Einladung zum Länderkampf NRW gegen die Niederlande, der in zwei Wochen stattfindet.

(Bericht von Corina Ediger)

Dienstag, 30. August 2016

Stadtmeisterschaften 2016: Ausschreibung und Zeitplan

Für die Stadtmeisterschaften der Wuppertaler Leichtathletik der Jugend U14 und U16 und Kinder U12 am 1. Oktober 2016 liegen jetzt die Ausschreibung und der Zeitplan vor.

Zusätzlich ist in diesem Jahr ein Stadionlauf (600 m) für Kinder U10 und U8 (mit Jahrgangswertung) im Programm.

Dienstag, 26. Juli 2016

Deutsche Meisterschaft der Junioren U 23: 4 x 400 m Staffel des WSV erkämpft den 7. Platz

In Bochum-Wattenscheid fanden die Deutschen Juniorenmeisterschafen (U 23) in der Leichtathletik statt. Einige der für die olympischen Spiele in Rio qualifizierten Sportler nutzten diese Meisterschaft für einen Wettkampf auf höchstem Niveau.

Der WSV hatte sich mit einer 4 x 400 m Staffel qualifiziert und durfte am Ende über einen siebten Platz und eine Klasse Zeit von 3:21,66 min jubeln. Jubeln deshalb, weil die sehr junge Staffel eigentlich nur Erfahrung sammeln sollte. Drei Sprinter der Staffel gehören noch der Jugendklasse U 20 an, zwei sogar im jüngeren Jahrgang. Lediglich Marc Traichel ist U 23 Läufer im jüngstem Jahrgang.

Foto: Footcorner /  Fußwinkel
Mathis Giesen lief im zweitem Zeitendlauf für den WSV an, vielleicht etwas zu schnell auf den ersten 200 m, Marc Traichel besetzte die Position zwei und übergab den Stab an Bruder Christopher, der seine guten Trainingsergebnisse bestätigte. Schlussläufer Maurice Theisen untermauerte seine blendende Verfassung und ersprintete den dritten Platz in diesem Zeitendlauf. 48,5 sec. wurde für seine Stadionrunde herausgestoppt. Er ist für die am kommenden Wochenende stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach gerüstet.

Einmal mehr unterstrichen die WSV Leichtathleten ihre funktionierende Jugendarbeit. Den vier Langsprintern gehört die Zukunft, zumal mit Marvin Wotzka und Jan Marcel Kezmann zwei weitere starke Sprinter zum Staffelpool zählen. Ziel ist es, an alte Traditionen anzuknüpfen und hier hat der Verein im Bereich 400 m und 4 x 400 m einiges vorzuweisen.

(Bericht von Corina Ediger)

Video des Staffellaufes

Dienstag, 12. Juli 2016

Deutsche Seniorenmeisterschaften

Die Deutschen Seniorenmeisterschaften fanden von Freitag (8.7.2016) bis Sonntag (10.7.2016) in Leinefelde-Worbis (Thüringen) statt.

Veronika Scharbatke (LCW) und Hermann Huppertsberg (DT Ronsdorf) wiederholten ihre Vorjahreserfolge. Veronika Scharbatke (W 65) gewann wieder über 400 m (81,86 s), 800 m 3:13,19 Min.) und 1.500 m (6:27,01 Min.). Hinzu kam diesmal noch der Vizemeister-Titel über 200 m in 36,74 s. Über 800 m + 1.500 m hatte sie mit Gudrun Vogl von der Spvgg.
Renningen (3:15,35 + 6:27,57 Min.) eine sehr starke Konkurrentin, gegen die sie sich über 1.500 m nur mit letztem Einsatz durchsetzen konnte.

Bei Hermann Huppertsberg (M 70) schlug der 4,0 kg schwere Hammer erst nach 51,85 m in den Rasen ein. Sein schärfster Gegner, der Berliner Rolf Dintner blieb mit 42,74 m gut 9 m zurück. Am Anfang hatte es aber gar nicht so gut für den Ronsdorfer ausgesehen. Nach zwei ungültigen Versuchen wuchtete er den Hammer auf 42,80 m. Über 47,54 m steigerte er sich aber dann im 5. Versuch auf 51,85 m.

Mit dabei war in Leinefelde-Worbis auch Karin Ernst vom BTV. Sie belegte in der W 55 über 800 m Platz 10 (3:05,30 Min.) und über 1.500 m Platz 7 (6:13,03 Min.).

(Bericht von Norbert Korte)